Presse

20. September 2018

Unter der Leitung von Gerd Christmann trat die Chorgemeinschaft aus MGV „Quelle“ Fachingen und MGV „Liederwald“ Langenscheid beim musikalischen Herbstfest in Birlenbach auf.

Freundschaften leben auf der Bühne weiter

Herbstkonzert Programm gerät etwas durcheinander

Birlenbach-Fachingen. Freude bereiten, gemeinsam ein paar schöne Stunden verbringen, kurz: eine „nette Begegnung“ musikalisch erleben. Mit diesen Ambitionen erwartete der Männergesangverein „Die Quelle“ Fachingen die Gastchöre zum Herbstkonzert in der Mehrzweckhalle.

„Geht es Dir gut?“, fragte denn auch gleich die Sängervereinigung Bannberscheid die Zuhörer zum Auftakt eines Nachmittags, der jedoch anders verlaufen sollte, als sich die Mannen um Manfred Herstell das vorgestellt hatten. Der Beitrag der zwölf Sänger in der Übersetzung von „Have a nice Day“ konnte nicht verhindern, dass das Programm etwas durcheinander geriet. Der Frauenchor Fachingen musste aus Krankheitsgründen passen, und der verkehrsgeschädigte MGV Bad Berleburg traf mit so viel Verspätung ein, dass die Sänger zu vorgerückter Stunde ihren Auftritt etwas reduzieren mussten. Bannberscheid hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon verabschiedet – andere Verpflichtungen.

Blieb es also an den Gastgebern, zusammen mit dem MGV „Liederwald“ Langenscheid und den Chören „Anker“ aus Geilnau und „Concordia-Frohsinn“ Holzappel die Stimme zu erheben. Alle übrigens unter der Leitung von Gerd Christmann. Mit von der Partie waren der Frauenchor „Liederkranz“ Aull und das Männerquartett Nordend aus Wiesbaden-Biebrich. Seit sich die Gesangvereine Fachingen und Langenscheid zur Zusammenarbeit entschlossen, stehen bei Auftritten bis zu 30 Sänger auf der Bühne, ließ Vorsitzender Manfred Herstell die Gäste bei der Begrüßung wissen.

Zu den Wiesbadenern pflegt „Die Quelle“ schon eine längere Freundschaft, Kontakte nach Bad Berleburg wurden in jüngerer Zeit aufgebaut. Erstmals war beim Konzert in Birlenbach die Sängervereinigung Bannberscheid mit einem weitgehend selbst gemachten Programm vertreten. Erfreuen durften sich die Zuhörer an bekannten Melodien wie „Conquest of Paradise“, „Über den Wolken“ und „Oh, happy Day“. Auf den Heimweg schickten die Männerchöre das Publikum mit „Menschen, bewahrt Euch den Frieden“. hbw

7. Mai 2018

Russische Volksweisen faszinieren

Tour Don Kosaken begeistern ihr Publikum in Birlenbach

Von unserer Mitarbeiterin Wilma Rücker

Birlenbach. Die neue Tournee des Chores der weltweit bekannten und geschätzten Don Kosaken startete jetzt in Birlenbach in der Mehrzweckhalle. Der Auftakt war grandios: Eine gut gefüllte und zum Konzertsaal umgestaltete Halle, dazu ein Publikum, wie man es sich wünscht, konzentriert und aufmerksam – und mit Beifall wurde auch nicht gegeizt. Den gab es auch zwischendurch bei Solopartien, denn alle 14 Sänger waren auch als stimmgewaltige Solisten aktiv. Vom jungen Countertenor, jubelnden und getragenen Tenören bis hin zu sonoren Bässen, kurz: Es war nach fünf Jahren Pause ein wunderbares Erlebnis, das auch viele ältere Besucher sehr zu schätzen wussten.

Ein paar jüngere Besucher waren trotzdem darunter, und diese waren sich zum Schluss des Konzerts einig darüber, dass dieses Konzert um Klassen besser war als das Übliche, was sonst gesanglich geboten wird. Das Konzertprogramm der Don Kosaken ähnelt sich stets. Das ist allerdings von den Zuhörern auch so gewünscht, da viele auf ihre Lieblingslieder warten, die bereits vor mehr als 40 Jahren vom deutschen Sänger Ivan Rebroff interpretiert wurden und große Popularität erlangten.

Eine kleine Änderung, die nicht eingeplant war: Chorleiter Wanja Hlibka, 1991 Nachfolger des legendären Chorgründers Serge Jaroff, war kurzfristig erkrankt. Für ihn sprang sein junger Kollege Daniil Jurilov ein, was der Qualität des feinen Konzerts nicht schadete.

Vorsitzender Manfred Herstell vom MGV „Die Quelle“ Fachingen freute sich sehr, dass so viele Fans der Don Kosaken den Weg nach Birlenbach fanden, um den weltweit bekannten russischen Liedern zu lauschen. Ihr „Credo“ begeisterte schon zu Beginn, doch es steigerte sich immens. Nach dem „Vater unser“ beeindruckten ihre zu Herzen gehenden „Abendglocken“ und ganz besonders ihr „Eintönig hell klingt das Glöcklein“, von dem wunderbaren Tenor Serge Kriuchkov dargeboten.

Natürlich durfte auch ihr flottes „Grünes Gras und Kalinka“ nicht fehlen. Mit „Die 12 Räuber“, „Moskauer Nächte“, „Die Himbeerernte“ und besonders „Der rote Sarafan“ zeigten sich die Solisten, gekleidet in ihrer traditionellen Gymnasiorka, in beeindruckender solistischer und trotzdem harmonischer Stimmqualität. Ein Besucher, der seit vielen Jahren Fan der Don Kosaken ist und kaum ein Konzert in Europa verpasst hat, hatte sich bereits vor Konzertbeginn das Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ gewünscht. Fast etwas enttäuscht war er, doch als Zugabe wurde seinem Wunsch entsprochen. Das evangelische Kirchenlied wurde so wunderbar gesungen, dass ihm die Tränen in den Augen standen. Vielen Zuhörern ging es ähnlich.

Der mehr als 90 Jahre alte Konzertbesucher Gerhard Rubach war extra aus Staffel angereist. Ihn holte die Vergangenheit ein. Er wurde als Waisenkind fürsorglich und lebensrettend von deutschen Soldaten 1945, gegen Kriegsende, von Russland aus mit nach Deutschland genommen. Er fand in Hahnstätten eine Pflegefamilie und später eine neue Familie, eine Heimat in Staffel. Den Senior faszinieren immer noch die russischen Volksweisen. Es sind Erinnerungen an seine eigentliche Heimat, die er nie so richtig kennenlernte. Das Fazit: ein beeindruckendes Konzert, das die Besucher in ihren Bann schlug.

Bild in Originalgröße anzeigen 3. Mai 2016

Männergesangverein FachingenMGV als „Quell des Lebens“

Der Name kommt von Werksangehörigen, die Auszeichnung vom Ortsbürgermeister: Der MGV sei ein „Quell des Lebens“, sagte Dieter Hörle zum 110-jährigen Bestehen des Männerchores in Fachingen.Feierten das 110-jährige Bestehen des MGV Fachingen mit feinstem Liedgut, Gastchören und Solisten: Zuschauer und Chormitglieder in der vollbesetzten Mehrzweckhalle.

Jubiläum des Chores ist für viele Freunde des Gesangs zugleich ein persönliches Ereignis. Beim Liedernachmittag wurden aktive und passive Mitglieder für langjährige Treue ausgezeichnet.

Birlenbach-Fachingen. 

Sie überstanden zwei Weltkriege, mussten pausieren, überdauerten Höhen und Tiefen, blieben Gemeinschaft. „Den Gesang aufrechterhalten zu haben, stellt ihnen ein ehrenvolles Zeugnis aus“, gratulierte Dieter Hörle beim Liedernachmittag in der Mehrzweckhalle im Namen von Bürgern, Gemeinderat und persönlich zu Jubiläum und Pflege der Chormusik. Es erfülle ihn mit Freude und Stolz, einen Verein mit dieser Tradition im Ort zu beheimaten.

Das Alter sage nichts über den Wert aus, erinnerte der Ortsbürgermeister an erfolgreiche Stationen, darunter die Auszeichnung mit der Zelter-Plakette im September 2007. Dankte Hörle vor Zuhörern und Gastchören auch allen Aktiven und Passiven, die zum Bestehen beigetragen haben, so mischte sich in die Freude über das Jubiläum doch die Sorge um die Zukunft. Ja sogar die Furcht, dass selbst die Kooperation mit dem MG „Liederwald“ Langenscheid auf Dauer nicht für den Fortbestand reichen könnte. Es wäre, sagte Hörle mit teils belegter Stimme, ein schmerzhafter Verlust, wenn nach dem gemischten Chor „Frohsinn“ im Jahr 2008 auch „Die Quelle“ als Quell des Lebens für die Dorfgemeinschaft aufgeben müsste. Umso aufrichtiger die Geburtstagswünsche des Ortsbürgermeisters: „Singen macht Freude und Freunde. Möge das Jubiläum dazu beitragen, neue Sänger zu gewinnen.“

Suche nach Nachwuchs

Gedanken, die Manfred Herstell nicht fremd sind. „Es gelingt nicht, Nachwuchs zu bekommen“, ging der Vorsitzende zwar auf das sinnvolle Zusammenwirken mit dem Liederwald ein, stellte vorwiegend aber hervorragende Sangesleistungen heraus, die den MGV in der näheren und weiteren Umgebung zu einem gerngesehenen Gast gemacht haben. „Die Quelle“ habe das gesellschaftliche und kulturelle Leben in der Gemeinde immer aktiv mitgestaltet und in seiner Blütezeit in den 60er- und 70er-Jahren zahlreiche Preise errungen.

Im Rückblick auf das Vereinsleben hob Herstell die Kontakte zu Sangesfreunden im In- und Ausland hervor, erinnerte an Friedrich Christmann, der 2013 im Alter von 94 Jahren vom Sängerbund für 80-jähriges aktives Singen ausgezeichnet wurde, und an Edwin Künzler, den Ehrenvorsitzenden, der bis 2008 den Verein 30 Jahre lang als Vorsitzender geleitet hatte.

Nur einige wenige Jahre fehlen Stefan Habermehl an drei Jahrzehnten Dirigentenarbeit. Der Chorleiter verändert sich privat und verabschiedete sich neben der Quelle auch vom MGV Langenscheid, dem Frauenchor Aull und dem MGV Schönborn.

Info: Die Jubilare

Aktiv: Walter Künzler (65 Jahre), Manfred Roos (60), Manfred Herstell und Horst Paul (beide 50), Günter Klein (40).

Pfarrerin Maike Kniese hatte zuvor an den kirchlich geprägten Wochennamen Cantate erinnert und darauf hingewiesen, dass die 110-Jahr-Feier der Fachinger Sänger in der so benannten Woche singend begangen werde. Die Gastchöre nahmen das wörtlich und brachten feinstes Liedgut zu Gehör.

Als Gastredner waren sich Landrat Frank Puchtler, CDU-Landtagsabgeordneter Matthias Lammert, der Präsident des Kreischorverbandes, Karl Wolf, Kreischorvorsitzender Wilfried Fischer und Heiner Wolters, Geschäftsführer des Fachinger Brunnens, einig, dass ein solch traditioneller und erfolgreicher Chor ein wichtiger Kulturträger und somit auch Repräsentant eines Ortes sei.

Mit dem Schubert-Beitrag „Der Wanderer“ und „Down by the Riverside“ stellten die Chöre aus Fachingen, Langenscheid und Schönborn ihr Können unter Beweis. Ebenso begeisterten die Sänger des MC „Germania“ Freiendiez. Auch ohne den erkrankten Chorleiter Jürgen Faßbender beherrschten sie ein exzellentes Repertoire, das stets ein extra Leckerbissen für die Freunde des Chorgesangs ist.

Allen weiteren Gastchören gebührt ebensolche Aufmerksamkeit. Es sangen: der Frauenchor Aull, der Frauenchor Langenscheid, der MGV Wasenbach, der Quartettverein Nordend 1910 und – selbstverständlich – der heimische Frauenchor Fachingen.

 2. Mai 2016

Wunderbares Konzert hat wehmütige Note

Feier Jahrestag und Abschied fielen bei MGV Die Quelle Fachingen zusammen

Von unserer Mitarbeiterin Wilma Rücker

Birlenbach-Fachingen. 110 Jahre MGV Die Quelle Fachingen – wenn das kein Grund ist, zünftig zu feiern. Dazu hatten sich auch insgesamt acht Chöre aus der näheren Region eingefunden, die dem 110. Geburtstag standesgemäß die stilvolle und fein gesungene Ehre erwiesen. Das wunderbare Konzert hatte auch eine wehmütige Note, denn der seit 25 Jahren hier wirkende Chorleiter Stefan Habermehl sagt mehreren Chören der Region Ade und zieht nach Mallorca. Direkt betroffen sind davon Die Quelle Fachingen, der MGV Langenscheid, der Frauenchor aus Aull sowie der MGV Schönborn.

Pfarrerin Maike Kniese begann den Reigen der Festansprachen und erinnerte mit dem Wochennamen Cantate daran, dass auch die Feier des 110-jährigen Bestehens des Fachinger Chors in der so benannten Woche singend begangen wird. Es schien ein gutes Omen zu sein, denn die Gastchöre brachten feinstes Liedgut zu Gehör.

Manfred Herstell, Vorsitzender der Quelle, blickte auf die 110-jährige Geschichte des Traditionschors zurück. Die Gastredner, Ortsbürgermeister Dieter Hörle, Landrat Frank Puchtler, Landtagsabgeordneter Matthias Lammert, der Präsident des Kreis-Chorverbandes Karl Wolf, Kreis-Chorvorsitzender Wilfried Fischer und Heiner Wolters, Geschäftsführer des Fachinger Brunnens, waren sich alle einig, dass ein solch traditioneller und erfolgreicher Chor auch ein wichtiger Kulturträger und somit auch Repräsentant eines Ortes sei.

Doch in die Feierfreude mischt sich auch Sorge um die Zukunft, denn es fehlt, wie so oft bei klassisch geprägten Chören, der Nachwuchs. In Fachingen wurde schon ein Schritt zur Verstärkung gewagt, die Quellesänger singen oft gemeinsam mit den Sängern aus Langenscheid. Auch der MGV Schönborn zählte in einem schönen, harmonischen Auftritt dazu, da alle Chorgemeinschaften bisher den gleichen Chorleiter hatten.

Das wird sich nun ändern, denn der offizielle Nachfolger wird Gerhard Christmann, jedoch nicht in jedem bisherigen Habermehl-Chor. Mit dem Schubert-Beitrag „Der Wanderer“ und „Down by the Riverside“ gaben die drei Chöre noch mal richtig Gas und der Beifall wollte nicht enden. Ebenso begeisterten die Sänger des MC Freiendiez. Auch ohne den erkrankten Chorleiter Jürgen Faßbender beherrschten sie ihr Repertoire, das stets ein extra Leckerbissen für die Freunde des Chorgesangs ist. Ihr Lobgesang auf das eher schräg duftende Gemüse „Lauch“ wurde wieder einmal sehr spannend und leicht frivol unter dem Vizechorleiter Christoph Koder dargeboten. Hier brillierte Solist Tobias Helfrich. Doch der MC Freiendiez hat eine weitere stolze Auswahl von Solisten. Ihr „Past Life Melodies“ von der australischen Komponistin Sarah Hopkins sticht mit harmonisch gesungenen Vokalen und Konsonanten gewaltig aus der Chor-Norm. Toll!

Doch allen weiteren Gastchören gebührt ebensolche Aufmerksamkeit. Es sangen: der Frauenchor Aull, der Frauenchor Langenscheid, der MGV Wasenbach (ebenfalls unter Habermehl), der Quartettverein Nordend 1910 mit einer Solo-Arie mit dem Dirigenten Istvan Balota und natürlich wie immer ganz wunderbar, der heimische Frauenchor Fachingen, die tollen Männerstimmen der Sänger aus Langenscheid und Schönborn nicht zu vergessen.

Abschied fällt schwer: Bewegende Worte begleiteten den scheidenden Chorleiter Stefan Habermehl. Es sprachen Manfred Herstell, Frank Puchtler, Dieter Hörle, Wilfried Fischer sowie die Sänger Stefan Habermehl ein herzliches Dankeschön aus.

Ehrungen zum Jahrestag

Aktiv ist seit 40 Jahren Günter Klein, seit 50 Jahren singen Manfred Herstell und Horst Paul, seit 60 Jahren Manfred Roos und Walter Künzler seit 65 Jahren. Passiv unterstützen seit 25 Jahren Gerhard Diehl und Mario Gasteier, Sascha Stöhr seit 30 Jahren, Wolfgang Merz und Blumensponsor Günter Grünewald seit 40 Jahren, Jürgen Kah seit 50 Jahren und Günter Hatzmann seit 60 Jahren. Landrat Frank Puchtler und weitere Ehrengäste gratulierten.

28. April 2016

Der Chor Die Quelle Fachingen mit Chorleiter Wilhelm Fachinger in den 1950er-Jahren.

Die Quelle Fachingen feiert 110. Geburtstag

Freundschaftskonzert Stefan Habermehl leitet den Chor am Samstag zum letzten Mal – Sänger suchen jüngere Verstärkung

Birlenbach-Fachingen. Auf viele erfolgreiche Aktivitäten blicken die Sänger des altehrwürdigen Gesangvereins Die Quelle Fachingen zurück. Nun feiern sie am kommenden Samstag in „alter Frische“ ihren 110. Geburtstag. Die Betonung liegt insofern auf „alt“, denn ihr Altersdurchschnitt beträgt inzwischen stattliche 70 Jahre. Wenn es mal knapp wird für die inzwischen noch 20 aktiven Sänger, dann bekommen sie Verstärkung vom Langenscheider MGV, der ebenfalls derzeit noch wie die Quelle unter dem Dirigat von Stefan Habermehl steht. Beide Chöre werden sich nun am Samstag, 30. April, in einem Freundschaftssingen in der Mehrzweckhalle von ihrem langjährigen Chorleiter verabschieden, der auf Mallorca ein neues Leben beginnt. In seine musikalischen Fußstapfen tritt dann Chorleiter Gerhard Christmann, der in der Region kein Unbekannter ist.

Trotz ihrer knappen Chorbesetzung freuen sich die Fachinger Sänger auf ihren 110. Geburtstag. Sie hoffen immer noch auf neue Mitglieder. Gern gesehen und gewünscht wären nicht nur ganz junge Sangesfreudige, auch den Aktiven der mittleren Generation stehen sie erwartungsvoll gegenüber. Dem allgemeinen Chorsterben in der Region möchten sie somit Einhalt gebieten. Ein guter Einblick in das Chorleben bietet ihr Freundschaftssingen am Samstag in der hiesigen Mehrzweckhalle. Eingeladen sind sieben Chöre, die den hohen Geburtstag mit ausgesuchtem Liedgut bereichern. Folgende Chöre sind dabei: MGV Langenscheid, Frauenchöre Fachingen, Langenscheid und Aull, MGV Wasenbach, MC Freiendiez und der Quartettverein Wiesbaden-Biebrich und nicht zu vergessen der Geburtstagschor Die Quelle Fachingen.

Aus der Chronik: Als am 18. Januar 1906 der Chor Die Quelle in Fachingen ins Leben gerufen wurde, waren es Männer und Frauen, die sich gemeinsam engagierten, sich mit deutschen Volksliedern verbunden fühlten und sie gemeinsam zu Gehör brachten. Fachingen, damals etwa 100 Einwohner zählend, konnte auf Arbeitsplätze wie Steinbruch, Erzgrube und den berühmten Brunnen schauen. Im Brunnen erfuhren die Chormitglieder Unterstützung vom damaligen Brunnendirektor Julius Blumé, und unter dem Dirigenten Robert Herber begannen die ersten Chorproben. Während der beiden Kriege ruhten die Chortätigkeiten. Doch die Quelle blickt auf zahlreiche Konzerte, Sängerwettstreite, Freundschaftssingen und weitere kulturelle Auftritte und Engagements zurück. Namhafte Chorleiter sorgten für wunderbare Auftritte, darunter auch im Ausland bei befreundeten Chören. Irgendwann, vermutlich zwischen den beiden Kriegen, wurde aus dem einst gemischten Chor ein reiner Männerchor. Seine letzten großen Konzerte gab er gemeinsam mit dem MGV Langenscheid 2011 bei der Bundesgartenschau auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz und beim Deutschen Chorfest in Frankfurt. Herausragend war für die Sänger der Quelle die Verleihung der Zelter-Plakette 2007. Der Vorstand der Quelle Fachingen: Vorsitzender ist seit vier Jahren Manfred Herstell. Sein Stellvertreter ist Heinz Uersfeld. Für die Kasse sorgt Patrick Sehy. Schriftführer ist Manfred Herstell. Ehrenvorsitzender ist Edwin Künzler. wr

Das Freundschaftskonzert zum 110. Geburtstag der Quelle Fachingen ist am 30. April in der Mehrweckhalle. Beginn ist um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

 24. März 2016

Der neue Vorstand mit dem scheidenden Chorleiter Stefan Habermehl, links außen. Dritter von rechts, der alte und neue Vereinsvorsitzende Manfred Herstell.Foto: Wilma Rücker

MGV Quelle Fachingen stimmt sich auf seine 110-Jahrfeiern ein

Jahresversammlung Kein Schriftführer gefunden – Rückblick auf Chorleiterwechsel

Von unserer Mitarbeiterin Wilma Rücker

Birlenbach-Fachingen. Ihr Altersdurchschnitt ist hoch, die Anzahl der Teilnehmer am aktiven Chorbetrieb beträgt nur noch 20 Stimmen, doch ihre Lust am Gesang, gepaart mit echter Kameradschaft, ist ihnen immer wichtig geblieben. Die Rede ist von den meist älteren Mitgliedern des MGV „Die Quelle“ Fachingen, die in diesem Jahr ihren 110. Geburtstag mit sehr viel Gesang, Klang und einem historischen Rückblick feierlich in Szene setzen. Auch ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr waren recht vielgestaltig, hieß es in der Jahreshauptversammlung.

Ein Chorleiterwechsel steht ihnen nun noch bevor. Seit 25 Jahren sorgt Dirigent Stefan Habermehl für stimmlich ausgewogene und gesangliche Höhepunkte bei Konzerten, besonders bei Auftritten innerhalb der Gemeinde. Er verlässt nun am 30. April Deutschland und sagt der heimischen Chorszene Lebewohl. Für ihn und seine liebevolle und intensive Chorarbeit wurde als Nachfolger Gerhard Christmann gefunden, der in der Region ebenfalls kein unbekannter Chorleiter ist. So arg der Abschied auch schmerzt, mit Gerhard Christmann werde es ähnlich weitergehen wie bisher.

Darüber freut sich auch Ortsbürgermeister Dieter Hörle, der seine Sänger sehr zu schätzen weiß und sich für das kulturelle Engagement innerhalb der Gemeinde herzlich bedankte. Neuwahlen waren angesagt und im Schnelldurchgang wurde dem langjährigen Vorsitzenden Manfred Herstell wieder einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Sein Stellvertreter ist Heinz Uersfeld. Die Kasse führt Patrick Sehy. Das Amt des Schriftführers blieb trotz vieler Aufrufe zunächst unbesetzt.

So wird nun Manfred Herstell mit einem ungenannt bleibenden Mitglied gemeinsam die Vereinsnotizen in die Hand nehmen. Zu Beisitzern wurden der 92-jährige Karl Wethmüller, Alexander Jochum und Maggi Herstell gewählt. Ein neues Mitglied bringt sich ein, aber ohne aktiven Gesang. Es ist Rainer Schubert, er installiert und aktualisiert die Homepage der Fachinger Quelle. So erfahren alle Netzbesucher in Zukunft die wichtigsten Informationen des traditionsreichen Chores per Mausklick.

Wie erwähnt steht der 110. Geburtstag des MGV an. Der Vorsitzende Manfred Herstell ordnet den Festablauf, die Einladungen an diverse Chöre, darunter auch der mächtige MC Freiendiez, und plant dazu eine schöne Bühnendekoration. Neue Ideen werden dazu erwünscht. Ein aktives Mitglied wird sich auch um einen chronologischen Ablauf des Chorlebens der Quelle bemühen und die Erinnerungen an ein ereignisreiches Chorleben des Fachinger Vereins beim Festabend vortragen.

Am Samstag, 30. April, findet die 110-Jahrfeier des MGV „Die Quelle“ statt. Beginn ist um 14.30 Uhr in der Mehrzweckhalle. Am Samstag, 17. September, folgt zum Jubiläum eine Nachfeier in der Kapelle. Am Sonntag, 13. November, singt der Chor am Volkstrauertag. Am Mittwoch, 14. Dezember, gibt es eine Weihnachtsfeier ab 19 Uhr in der Kapelle. Samstag, 24. Dezember, 15.30 Uhr: Singen im Rathaus Birlenbach.

Bild in Originalgröße anzeigen 22. März 2016

Führt den Verein im 110. Jahr seines Bestehens: Der neue Vorstand um den Vorsitzenden Manfred Herstell (3. v. re.).

Birlenbach-Fachingen. 

Das 110. Jahr seines Bestehens wird für den Männergesangverein „Die Quelle“ Fachingen zu einem Jahr des Einschnitts. Wenn die Sänger am 30. April zum Liedernachmittag mit befreundeten Chören in die Mehrzweckhalle einladen, steht nach einem Vierteljahrhundert nicht mehr Stefan Habermehl am Dirigentenpult. Der musikalische Leiter verabschiedet sich privat nach Mallorca – beim Jubiläum wird schon Nachfolger Gerhard Christmann den Ton angeben. Für die Fachinger ist das noch aus einem anderen Grund von Bedeutung: Christmann leitet mit dem MGV „Liederwald“ Langenscheid auch jenen Chor, dem die Quelle in einer Kooperation verbunden ist.

In der Jahreshauptversammlung nutzte Habermehl die Gelegenheit, den Sängern schon vor der offiziellen Verabschiedung für die Zusammenarbeit zu danken und für die nächsten Jahre und Jahrzehnte alles Gute zu wünschen. Der scheidende Dirigent versprach, auch in Zukunft Kontakt zum MGV zu halten.

45 Gesangsstunden absolvierten die 20 aktiven Chormitglieder im vergangenen Jahr, waren bei Konzerten in Langenscheid und Altendiez zu Gast und feierten zusammen mit Chören aus der Umgebung das eigene Sommerfest. 2016 steht das Jubiläum samt Nachfeier am 17. September in der Kapelle im Vordergrund.

Den Verein mit seinen aktuell 77 Mitgliedern führt weiterhin Manfred Herstell, vertreten durch Heinz Uersfeld. Die Kasse bleibt in den Händen von Patrick Sehy, die Funktion des Schriftführers übernimmt der Vorsitzende.

Ortsbürgermeister Dieter Hörle dankte den Sängern abermals für die Unterstützung bei Veranstaltungen der Gemeinde und sagte seinerseits zu, den Verein trotz klammer finanzieller Mittel auch in Zukunft zu fördern.

(hbw)

 21. Dezember 2015

Männergesangverein „Die Quelle“ steuert ein großes Ereignis an

Veranstaltung Namhafte Chöre werden zum 110. Geburtstag auftreten

Von unserer Mitarbeiterin Wilma Rücker

M Birlenbach-Fachingen. Ein besonderes Fest wirft seine Schatten voraus. Der altehrwürdige MGV „Die Quelle“ Fachingen feiert den 110. Geburtstag und lädt für Samstag, 30. April 2016, um 14.30 Uhr, zu einem großen, breit gefächerten Konzert in die Mehrzweckhalle in Birlenbach ein. Wie Manfred Herstell, Vorsitzender der Quelle, unserer Zeitung mitteilte, sind zahlreiche namhafte Chöre dabei beteiligt. Neben den Gastgebern, den Sängern der Quelle Fachingen, nehmen folgende Singgemeinschaften und Chöre teil: der MGV Schönborn, der Frauenchor Aull, der Frauenchor Fachingen, der MGV Langenscheid, der MGV Wasenbach, das Männerquartett Nordend-Biebrich, der gemischte Chor Bannberscheid sowie der MC Germania Freiendiez. Sie alle werden dem Geburtstagschor ihre gesangliche Huldigung überbringen.

Gleichzeitig verabschiedet sich der langjährige Chorleiter Stefan Habermehl von all seinen auch hierbei beteiligten Chören, und die Sänger der Quelle stellen dabei ihren neuen Chorleiter vor. Ab Mai wird Gerhard Christmann die Leitung des alteingesessenen Chores übernehmen, da Habermehl ein neues Betätigungsfeld auf Mallorca anstrebt. Näheres zum Ablauflauf der Festlichkeiten wird noch kurzfristig vor dem Konzert bekannt gegeben.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 21. Dezember 2015, Seite 22

 

  8. Dezember 2015

Der Fachinger Weihnachtsmann denkt auch an die KleinstenM Birlenbach-Fachingen. „Seit etwa 30 Jahren bietet der Bürgerverein Fachingen seinen Mitgliedern immer am 6. Dezember eine schöne Nikolausfeier“, berichtete der Vorsitzende Eberhard Will. Dann treffen sich in der Kapelle die Mitglieder und ermöglichen besonders den Kindern der Gemeinde eine Begegnung mit dem Nikolaus, der großzügig Geschenke verteilt. Seit etwa sechs Jahren hat sich der MGV „Die Quelle“ dazugesellt. Der Chor bringt vorweihnachtliches traditionelles Liedgut zu Gehör, und der Bürgerverein sorgt für kulinarische Genüsse sowie den Besuch des Nikolaus, den Kurt Trapp darstellt. Die Quelle-Sänger, geleitet von Stefan Habermehl, boten einen geruhsamen Einstieg in den zweiten Advent mit bekannten Weisen wie „Süßer die Glocken nie klingen“ oder „Es ist für uns eine Zeit angekommen“. Bei Bratwürstchen, Lebkuchen, Plätzchen, Getränken und netten Gesprächen blieben viele Bürger in und vor der Kapelle. Foto: Wilma Rücker

    6. Juli 2015

MGV Die Quelle lässt Sommerhitze bei super Liedernachmittag vergessen

Konzert Viele Gastchöre trugen zum Erfolg bei – Publikum honorierte Können

Von unserer Mitarbeiterin Wilma Rücker

M Birlenbach-Fachingen. Es war der bisher heißeste Tag des Jahres, und das Thermometer stand auf 40 Grad. In der Fachinger Mehrzweckhalle war es nur unbedeutend frischer. Der Schweiß floss in Strömen, die Bewegungen auf dem Weg zur Bühne wurden spürbar langsamer, aber die Lust am Chorgesang wurde von dem „all zu guten“ Sommerwetter nicht negativ beeinträchtigt. Auch sieben Sonnen am Sängerhimmel beeinflussten die Darbietungen positiv. Exzellente Chöre boten feines Liedgut und alle dankten spontan mit herzlichem Beifall.

Manfred Herstell, Vorsitzender des MGV Die Quelle freute sich sehr, seine inzwischen mit dem Langenscheider MGV Liederwald zusammengewachsene Chorgemeinschaft auf die Bühne zu bitten. „Wenn alle da sind, dann singen wir mit 38 Stimmen.“ Sie sind dem drohenden Chorsterben zuvorgekommen und bieten wunderbaren Gesang. Nun, einige fehlten, aber ihre Liedbeiträge überzeugten unter Chorleiter Stefan Habermehl in toller Harmonie und ausgewogenem Gleichklang. Zum rheinlandpfälzischen Sängergruß waren alle im Saal aufgefordert. Mit dem Volkslied „Und wieder blühet die Linde“ boten sie wunderbares klassisches Liedgut. Ihr „Rot sind die Rosen“ passte zum Sommer und bescherte Applaus.

Der Frauenchor Altendiez unter dem Dirigat von Rosemarie Leibenguth bot ein Spiritual, ein irisches Liebeslied, und mit „Heavenlight Shine On Me“ von Dan McAndrew setzte Anneliese Ferger mit ihrem Solo einen tollen stimmlichen Akzent. Das Abendlied „O du stille Zeit“ von Cesar Bresgen überzeugte mit 15 reifen Frauenstimmen.

Der Liederkranz Schönborn, nur 13 Sänger stark – auch hier fehlt es an Nachwuchs – war wunderbar harmonisch und stilistisch auf höchster Ebene. Klein, aber fein boten sie unter Stefan Habermehl auch ein Abendlied und „Die kleinen Wunder dieser Welt“.

„Bühne frei für die Mädels vom Frauenchor“, so Manfred Herstell, der locker die Damen vom Frauenchor Fachingen begrüßte. „Fünfmal Meisterchor“ zeigten sie sich unter Simone Hoffmann teils sommerlich, teils schick gekleidet und brachten mit der südafrikanischen Hymne „Siyahamba“ afrikanisches Flair auf die Bühne. Ihr großes Plus sind außer den tragenden Säulen auch die vielen jungen Stimmen, die den Chor so lebendig und erfolgreich machen.

Nach Kaffee und Kuchen trugen die Chöre MGV Altendiez, Pro Men Aar (Holzheim und Lohrheim) sowie der Frauenchor aus Langenscheid unter Leitung der Co-Dirigentin Anneliese Jüngst zum Liedernachmittag bei. Ein Wermutstropfen: Die Chöre aus Aull und Bannberscheid waren verhindert.

26. September 2015

Quelle“ sagt 110-Jahr-Feier ab

Kultur Organisatorischer Aufwand nicht zu stemmen – Akuter Nachwuchsmangel

Am 8. Juli 1951 holte der MGVDie Quelle“ Fachingen alle 1. Klassenpreise sowie den Dirigentenpreis für Wilhelm Fachinger beim Gesangwettstreit in Holzheim. Heute leidet der traditionsreiche Chor an mangelndem Nachwuchs.

Von unserem Mitarbeiter Marvin Heibel

M Birlenbach-Fachingen. Der Männergesangverein „Die Quelle“ Fachingen muss die Auftritte der 110-Jahrfeier am Samstag, 16. Januar 2016, des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz und am Samstag, 23. April 2016, der Don-Kosaken aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen absagen.

„Wir leiden doch sehr unter der Altersstruktur“, sagt Vorsitzender Manfred Herstell. „Es ist absolut schade, dass die Gegebenheiten uns dazu zwingen, die Termine mit diesen beiden tollen Chören abzusagen. Die Resonanz nach den Auftritten vor zehn beziehungsweise drei Jahren war äußerst positiv. Leider schaffen wir es nicht mehr, den organisatorischen Aufwand zu stemmen“, grämt sich Herstell. Die Jugend habe nicht mehr die Freude an einem Mitwirken im Chor und so blieben derzeit nur 19 aktive Mitglieder übrig, die sich allesamt im Alter von Mitte 60 bis an die 90 Jahre befinden. „Früher war man stolz, wenn man als junger Knabe im Chor mitsingen durfte. Heute stechen uns andere Freizeitangebote aus. Kulturelles ist da nicht mehr so gefragt“, beschreibt Manfred Herstell die ebenso aktuelle wie prekäre Lage.

Doch nicht nur die Altersstruktur trifft den Gesangverein. Auch die Suche nach einem neuen Dirigenten beschäftigt den Männergesangverein. „Stefan Habermehl möchte sich neu orientieren. Das ist sehr schade für uns, da wir sehr gerne und vertrauensvoll mit ihm zusammengearbeitet haben. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Weg dennoch alles Gute“, bedankt sich Herstell bei dem Dirigenten.

Eine Feier zum 110. Jahr des Bestehens soll es dennoch geben – wenn auch in einem kleineren Rahmen als zuvor geplant. „Wir haben sieben regionale und befreundete Chöre eingeladen. Das werden wir organisatorisch besser zu handeln wissen“, versichert der Vorsitzende. Am Samstag, 30. April 2016, treten der BSW-Bahn-Chor Limburg, die Frauenchöre Canzonetta, Fachingen und Aull, der MGV Liederwald Langenscheid, das Männerquartett Nordend aus Biebrich, der gemischte Chor Bannberscheid sowie der gastgebende MGV „Die Quelle“ Fachingen um 15 Uhr in der Mehrzweckhalle Birlenbach auf. Alle Interessierten sind eingeladen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Der MGV Fachingen ist tief verwurzelt mit der Quelle, die für ihr gutes Mineralwasser bekannt ist. Dass der Zusammenhalt der Quellen-Belegschaft mit dem Betrieb wichtig ist, erkannte Brunnendirektor Julius Blumé im Jahre 1906, der alsbald einen Gesangverein gründete. Zunächst als reiner Männergesangsverein gegründet, wurde im Herbst 1906 aufgrund eines Sängermangels beschlossen, auch Mädchen und Frauen in den Chor aufzunehmen. Im Jahre 1912 wurde aus dem gemischten Chor wieder ein Männergesangsverein. Seit dem konnte „Die Quelle“ zahlreiche Preise erringen, wie etwa den Titel „Meisterchor des Sängerbundes Rheinland-Pfalz“. Bei diversen Prädikatssingen wurden zudem die Noten „sehr gut“ und „hervorragend“ verteilt.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Samstag, 26. September 2015